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| So
sichern Sie Ihre digitalen Bilder vor Datenverlust |
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Die meisten digitalen Aufnahmen
werden nach dem Fotografieren von der Kamera auf den Computer
übertragen. Denn damit eröffnet sich dem Digital-Fotografen
ein ganzes Spektrum an Weiterverarbeitungs-Möglichkeiten.
Viele Menschen sind sich aber zu wenig bewusst, dass hier eine
grosse Gefahr lauert. Denn im Gegensatz zur analogen Fotografie
läuft man bei der Digital-Fotografie Gefahr, durch einen
Festplatten-Crash sein gesamtes Bildarchiv zu verlieren.
Diese Gefahr kann gemindert werden, wenn das Bildarchiv in regelmässigen
Abständen auf einem zweiten Datenträger gesichert wird.
Nachfolgend die wichtigsten Speichermedien, die für die Sicherung
in Frage kommen: |
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| A ) Externe Festplatten
– ausserhalb Ihres PCs |

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Die Festplatte
in Ihrem PC ist eigentlich sehr zuverlässig, doch es kann
vorkommen, dass durch Alterung oder durch Stosswirkung ein Totalschaden
passiert. In einem solchen Fall wäre das komplette Bildarchiv
für immer vernichtet.
Wählt man für seine Fotos die Festplatte als Archivierungsmedium,
sollte man zur Sicherung eine zweite Festplatte einplanen. Damit
kann man die digitalen Bilddaten (und alle anderen Daten) in regelmässigen
Abständen von der einen auf die andere Festplatte kopieren.
Die Wahrscheinlichkeit, dass beide Platten gleichzeitig kaputt
gehen, ist sehr klein.
Sehr beliebt sind zur Zeit externe Festplatten, weil sie dank
USB-Anschluss einfach an den PC angesteckt werden können. |
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| B) Interne Festplatten
– im PC eingebaut |
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1 IDE-Steckplatz (Anschluss ans Mainbord)
2 Master-/Slave-Jumper
3 Stromanschluss |
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Fast jeder Computer bietet Platz, um
auch nachträglich eine zweite Festplatte ins Gehäuse einzubauen.
Allerdings steigt damit auch die Geräuschentwicklung. Das kann
man verhindern, indem man für wenig Geld ein sogenanntes „Mobile
Rack“ kauft und es in einen freien 5 1/4 Zoll Schacht einbaut.
Darin wird die Sicherungs-Festplatte montiert und schon kann man
wählen, wann die zweite Festplatte zur Sicherung eingeschaltet
werden soll. Die Festplatte wird dann vor dem Einschalten des Computers
eingeschaltet und nach der Datensicherung kann man sie wieder ausschalten,
so dass wie üblich nur die Festplatte mit dem Betriebssystem
läuft.
Moderne Festplatten greifen sehr schnell auf die Daten zu und bieten
enorm viel Platz. Die gängigsten Grössen sind heute: 80
GB, 120 GB, 160 GB, 200 GB, 250 GB, 300 GB, 320 GB und sogar 400
GB.
Man unterscheidet heute die folgenden 4 Arten von Festplatten: |
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| 1. IDE-Festplatten
(3.5 Zoll) |
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| "IDE" ist die
Abkürzung für "integrated drive electronics"
(= integrierte Laufwerks-Elektronik). Es ist die Bezeichnung für
einen weit verbreiteten Typ von Computer-Festplatten, bei dem der
grösste Teil der Steuerelektronik direkt in die Festplatte
eingebaut ist. Dadurch ist der Anschluss solcher Festplatten an
den Computer relativ einfach und kostengünstig. |
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| 2. Serial-ATA-Festplatten
(3.5 Zoll) |
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| Der neuste Festplatten-Standard
ist Serial-ATA. Man unterscheidet heute zwischen Serial-ATA 150
und Serial-ATA 300. In den nächsten Jahren soll der Datendurchsatz
von Serial-ATA-Festplatten sogar noch gesteigert werden. Die Festplatten-Hersteller
erhoffen sich, dass Serial-ATA zum Standard der Zukunft wird, denn
er bietet einige wichtige Vorteile: |
- Die Datenübertragung ist schneller.
- dünnere Verbindungskabel im PC-Gehäuse schaffen
Platz und sorgen für eine bessere Durchlüftung des
Computers.
- Die Kabel können im Vergleich zu IDE-Kabeln länger
sein (bei grossen Computer-Gehäusen wichtig).
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| 3. SCSI-Festplatten
(3.5 Zoll) |
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SCSI ist die Abkürzung
für "Small Computer System Interface" (ausgesprochen
"Skasi ") und ist der Standard für professionelle
Computersysteme. Dieser Standard wurde bereits 1986 eingeführt.
SCSI-Festplatten sind schnell und für den Dauereinsatz konzipiert.
Deshalb werden sie vor allem im professionellen Bereich eingesetzt
(z.B. in Servern, die rund um die Uhr eingeschaltet sind). SCSI-Festplatten
sind langlebiger und die Hersteller gewähren eine bedeutend
längere Garantie. Allerdings sind sie auch viel teuerer als
IDE- und Serial-ATA-Platten.
Für den Betrieb einer SCSI-Festplatte benötigt man einen
zusätzlichen SCSI-Controller. Dieser Controller wird im Computer
eingebaut. Zudem benötigt man spezielle Verbindungskabel, die
recht teuer sind. |
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| 4. 2.5 Zoll Festplatten |
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| Von den IDE- und S-ATA-Modellen
gibt es auch kleinere Festplatten (2.5 Zoll), die meist in Laptops
verbaut werden. |
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| C) CD-R oder CD-RW |
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Das gegenwärtig beste und einfachste
Speichermedium für Bilder ist die CD. Die meisten CDs bieten
zwischen 700 und 800 MB Speicherkapazität. Die Rohlinge sind
zum derzeit billigsten Speichermedium geworden.
Um die Bilder auf eine CD zu bringen, benötigt man einen CD-Brenner.
Solche Brenner sind in zwei Versionen erhältlich:
Interne Brenner können auch nachträglich in den PC eingebaut
werden. Sie sind heute für rund Fr. 40.- erhältlich.
Externe CD-Brenner sind meist ein wenig teurer, bieten aber den
Vorteil, dass man sie transportieren kann (z.B. vom Büro nach
Hause). Sie sind auch im Zusammenspiel mit einem Laptop ideal. Beachten
Sie die verschiedenen Anschluss-Varianten zum Computer (SCSI, Firewire
oder USB 1.1 oder 2.0). Davon hängt die Geschwindigkeit der
Datenübermittlung ab. |
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| D) DVD |
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Die DVD hat ihren Siegeszug angetreten.
Aufgrund des hohen Speichervolumens eignet sie sich für die
Sicherung von umfangreichen Bildersammlungen. Auch dazu benötigt
man einen Brenner. Und zwar einen DVD-Brenner. Diese Geräte
sind heute schon ab ca. Fr. 50.- erhältlich.
Zu beachten ist, dass es DVD-Brenner für verschiedene Formate
gibt, da sich die Hersteller nicht von Anfang an auf ein Format
einigen konnten.
Die Daten werden wie beim CD-Brenner mit einem Laserstrahl auf den
leeren Rohling "gebrannt". Auf einer normalen DVD kann
man 4,7 GB Daten speichern. Es gibt aber auch Brenner, die DVDs
mit der doppelten Kapazität brennen. Die neueste Technologie
Blu-Ray ist im Moment noch nicht weit verbreitet, denn die Geräte
sind noch sehr teuer.
Weil die Oberfläche einer CD beziehungsweise DVD aber relativ
empfindlich ist, können Kratzer, Sonnenlicht und Hitze zu Störungen
führen. Aus diesem Grund sollte stets sorgfältig mit den
Medien umgegangen und alle paar Jahre eine neue Sicherungs-Kopie
(engl. Back up) gemacht werden. Leere DVD-Rohlinge sind etwas teurer
als CD-R oder CD-RW. |
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| E) USB Flash Drive |
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Eine beliebte Art, Bilder zwischenzuspeichern,
sind USB Flash Drives. Sie bieten heute meist zwischen 128 MB bis
4 GB PIatz und sind so klein wie ein Feuerzeug. Diese Mini-Speicher
sind ideal, wenn es darum geht, dass man seine Bilder oder Daten
transportieren will.
In Bezug auf die Datenübertragungs-Geschwindigkeit unterscheidet
man zwischen USB 1.1 und USB 2.0. Die USB 2.0 Modelle sind bei der
Datenübertragung schneller und deshalb auch teurer. |
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| F) Speicherkarten für
die Digital-Kameras |
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Die Chips für die Digitalkameras
werden laufend günstiger und schneller. Eine zweite Speicherkarte
könnte auch zur Zwischenspeicherung Ihrer Bilder gute Dienste
leisten. Allerdings ist die Langzeit-Speicherung nicht empfehlenswert. |
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| G) Tragbare Computer (Notebook
oder Laptop) |
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Ein Notebook ist die ideale Lösung,
wenn man nicht nur Bilder abspeichern, sondern unterwegs auch den
einen oder anderen Text schreiben will.
Hier bieten sich sogenannte Sub-Notebooks an. Kaum grösser
als ein A4-Blatt und mit TFT-Monitoren ab etwa 9 Zoll ausgestattet.
Sie sind so kompakt, dass man sie ohne weiteres im Reisegepäck
unterbringt. Mit ihnen lassen sich Bilder nicht nur sichten und
sichern, sondern bei Bedarf auch bearbeiten oder vom Hotel aus in
die halbe Welt mailen. |
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| H) ZIP-Disketten |
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Die Firma lomega hat ein Datenträger-System
erfunden, das für die Sicherung von Bildern in Frage kommt.
Man benötiget ein spezielles Laufwerk und austauschbare Datenträger.
ZIP-Datenträger gibt es in drei Grössen: 100MB, 250
MB oder 750 MB.
ZIP-Laufwerke sind recht schnell und transferieren bis zu 7 MB
pro Sekunde. |
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| I) JAZ-Disketten |
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Um eine noch grössere Kapazität
anbieten zu können, hat lomega die JAZ-Laufwerke entwickelt.
Sie bieten bis 2 GB Platz.
Doch die Datensicherheit ist bei ZIP- und JAZ-Disketten nicht viel
besser als die der normalen PC-Diskette. |
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| K) Diskette (engl. Floppy
Disk) |
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Eine einfache Lösung wäre,
die Bilddateien auf Diskette zu speichern. Bei wenigen Bildern in
geringen Auflösungen ist das möglich. Allerdings kann
eine Diskette nur 1,44 MB und somit nur wenige Bilder speichern
(hoch aufgelöste Digitalaufnahmen passen wahrscheinlich gar
nicht auf eine einzelne Diskette).
Weil die Magnetfolien, auf denen die Daten gespeichert werden, sehr
empfindlich und deshalb fehleranfällig sind, scheiden sie aber
als externe Speicherlösung für Digitalbilder - und erst
recht für eine dauerhafte Archivierung - aus. |
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| Zusammenfassend: |
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- Sichern Sie Ihre Digital-Aufnahmen nach dem Fotografieren
umgehend auf dem Computer und einem zweiten Speichermedium.
Lassen Sie sie nicht längere Zeit auf der Speicherkarte
in der Kamera.
- Falls Sie auch noch mit Negativfilmen fotografieren, sollten
Sie bei der Erstentwicklung eine Foto-CD mitbestellen. So erhalten
Sie zu den Papierabzügen eine CD, die sich als gutes Sicherungs-Medium
eignet und Ihnen die Welt der digitalen Weiterverarbeitung öffnet.
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Viel Spass beim Archivieren Ihrer Bilder.
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