Ihr Fotolabor
Fotolabor

Wie Sie Ihr Haustier richtig in Szene setzen.

Tiere haben ihren eigenen Willen und posieren nicht immer so wie wir es wünschen. Deshalb sind Tierfotos besonders anspruchsvoll. Sie sollten sich deshalb ein wenig Zeit nehmen.

Ein Foto-Shooting mit Tieren lässt sich kaum vorausplanen. Die originellsten Schnappschüsse ergeben sich oft aus der Situation heraus. Seien Sie deshalb auf der Hut und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.

Tipps für gelungene Tierfotos

  • Haustiere begeben sich oft auf Entdeckungsreise. Sie erkunden die Umgebung und suchen neugierig die unmöglichsten Orte. Nutzen Sie dies und warten Sie auf ungewöhnliche Momente. Solche Schnappschüsse sind meist besonders lustig.
 
  • Wählen Sie den Hintergrund so, dass er mit der Farbe Ihres Haustiers kontrastiert.
  • Das Blitzen macht Tiere unnötig nervös. Nutzen Sie wenn immer möglich die natürlichen Lichtverhältnisse. So verhindern Sie auch den „Rote Augen-Effekt“.
  • Vermeiden Sie generell alles, was Ihren Liebling nervös machen könnte (Hektik, Lärm). Wenn das Tier unter Stress steht, wird kaum ein gutes Bild gelingen.
  • Falls Sie die Verschlusszeit wählen können, ist es ratsam mit kurzen Verschlusszeiten zu arbeiten. Das vermindert die Verwacklungsgefahr.
  • Bei guten Lichtverhältnissen lässt sich schon mit einer Verschlusszeit von 1/250 Sekunde eine Bewegung „einfrieren“.
 
  • Experimentieren Sie mit der Umgebung, mit verschiedenen Bildausschnitten oder mit der Kamera-Perspektive (Frosch- oder Vogelperspektive). Eine Nahaufnahme kann besonders eindrücklich sein und Sie nutzen das Format optimal aus.
  • Mehrere Nahaufnahmen, die aneinandergereiht werden können, ergeben ebenfalls eine ganz besondere Wirkung. Das Bild wird so im Kopf des Betrachters zusammengesetzt.
 
   
  • Aufnahmen entstehen oft in einer für das Tier vertrauten Umgebung. Das Tier fühlt sich dann besonders sicher und es kann sich ganz auf Sie konzentrieren.
  • Achten Sie auf die Augen und Ohren: Reden Sie mit dem Tier, denn Ihre Stimme kann dafür sorgen, dass Ihr Liebling die Ohren spitzt und in die Kamera schaut. Auch ein Geräusch des Lieblings-Spielzeug kann dies bewirken.
  • Machen Sie unbedingt mehrere Bilder: Denn meist sind aus einer grossen Anzahl nur wenige Aufnahmen wirklich gut.
  • Warten Sie auf spezielle Situationen. Sie machen oft den Reiz von Bildern aus.
 
  • Und das Wichtigste: Fotografieren Sie nie unter Zeitdruck. Gute Tierfotos benötigen viel Geduld.
Tipps für das Fotografieren im Zoo oder in freier Natur
  • Oberstes Motto: Begeben Sie sich für ein Foto nie in Gefahr. Halten Sie bei wilden Tieren immer den nötigen Sicherheitsabstand ein. Und riskieren Sie für ein Bild nie zuviel.
  • Besonders bei Aussenaufnahmen kann ein Teleobjektiv sehr nützlich sein. Denn Nahaufnahmen sind besonders eindrücklich. Solche Fotos von wilden Tieren sind ohne Tele kaum oder nur unter grosser Gefahr machbar.
 
  • Tier-Familien erweichen jedes Herz.
  • Für das Fotografieren in freier Wildbahn sollte die Kamera möglichst leise sein. Laute Betriebsgeräusche verscheuchen die Tiere.

 

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