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Kleines ABC der Speicherkarten (Chips) - Teil 2

Der heutige Stand der Speichermedien in digitalen Kameras umfasst verschiedene Varianten. Sie unterscheiden sich in Speicherkapazität, Format und teilweise durch grosse Preisunterschiede. Eines ist ihnen aber gemeinsam: Sie speichern die Bilddaten.

Vereinfacht gesagt ersetzen die Speicherkarten im digitalen Zeitalter den Film.
Die gängigsten Speichermedien im Überblick:
 

SD Secure Digital Card

Die Secure Digital Card ist am weitesten verbreitet. Die SD-Card hat gegenüber anderen Speichermedien einige Vorteile: höhere Datentransferraten beim Lesen und Schreiben, geringerer Energieverbrauch und manueller Schreibschutz mittels Schiebeschalter. Damit lassen sich die Bilder (und Daten) vor dem versehentlichen Löschen schützen. Zusätzliche cryptographische Codierungen sollen Audio- / Videodaten schützen (Copyright). Heute gibt es SD-Cards mit mehreren Gigabyte Speicherkapazität.

Zudem gilt es zu unterscheiden zwischen Standard und Ultra II-Karten. Die Ultra-II-Modelle heben sich durch höhere Geschwindigkeiten (Lesen 10 MB/Sek. und Schreiben 9 MB/Sek.) und längere Garantiefristen ab und sind demzufolge teurer.

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Compact Flash Card
Die Compact Flash Card zeichnet sich durch ihre kompakte Baugrösse und einem auf der Karte integrierten Controller aus. Dadurch kann man die Compact Flash Card, trotz diverser unterschiedlicher Speicherkapazitäten, direkt einsetzen. Die Kameras kommen daher mit jeder Speichergrösse zurecht, sie liefern ja nur einen Datensatz zur CF-Karte, alles andere erledigt die CF-Karte von alleine. Die Speichergrössen liegen derzeit bei max. 4 GB. Dieses System ist heute sehr verbreitet und wird von den meisten Herstellern eingesetzt.

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Memory Stick
Der Memory-Stick arbeitet nach dem Prinzip der Compact Flash Card. Controller und Speicher bilden auch hier eine Einheit. Lediglich seine Bauform ist anders. Sony setzt auf dieses Speichermedium. Die maximale Kapazität liegt heute bei bis zu 8 GB.

Auch hier gilt es zwischen Memory Stick PRO Standard und Memory Stick PRO Ultra II zu unterscheiden, wobei Ultra II-Modelle höhere Geschwindigkeiten beim Lesen und Schreiben ermöglichen sowie längere Garantiefristen gewährt werden. Deshalb sind die Ultra II-Modelle teurer.

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Smart Media Card
Die SmartMedia-Karte, ist ein Wechselspeicher der kleinen Bauart. Mit 37 x 45 x 0.8 mm ist sie extrem dünn. Smart Media Karten sind sehr preisgünstig. Ihr Nachteil liegt allerdings in der zu kleinen verfügbaren Speichergrösse, die derzeit bei max. 128 MB liegt.
xD-Card Standard
Die xD-Picture Card liegt mit ihren Abmessungen noch unter denen der SD-Card (20 x 25 x 1,7 mm). Die kleine Bauform ermöglicht den Einsatz in kleinen und kompakten Digitalkameras. Alternativ soll die Karte auch mittels eines CompactFlash-Adapters in Kameras eingesetzt werden können, die nur über
CF-Karten-Slots verfügen.

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MMC-Card
Die MMC-Karte wiegt weniger als zwei Gramm und ist mit ihren Abmessungen von 32 x 24 mm kaum grösser als eine Briefmarke. In der Technologie ist sie an die Technik der CompactFlash-Karte angelehnt. Die MMC wurde für Produkte entworfen, die Speichermedien auf sehr kleinem Raum benötigen.
Flash Drives
Flash Drives sind heute sehr verbreitet. Der Erfolg wurde dadurch begünstigt, dass heute jeder Computer über mindestens eine USB-Schnittstelle verfügt. Die neusten Modelle verfügen bereits über die schnelle USB 2.0 Schnittstelle.

Mit einem Flash Drive können Sie Ihre digitalen Bilder oder andere Daten ganz bequem von einem Ort zum anderen transportieren. Ob Sie Daten vom Büro nach Hause oder zu Freunden transportieren möchten, immer leistet ein Flash Drive nützliche Dienste. Auch Studenten transportieren Ihre Hausaufgaben oft mit einem Flash Drive. Je nach gewünschtem Speicherbedarf können sie zwischen 128 MB und 4 GB Daten aufnehmen.

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Microdrive
Das Microdrive ist die kleinste Festplatte der Welt. Ihr Speichervermögen umfasst derzeit mehrere GB. Vor allem Digital-Kameras für Profis verfügen über dieses Speichersystem. Die Baugrösse entspricht einer Compact Flash-Karte, allerdings ist das Microdrive ca. 1 mm dicker.

Kamera-interner Speicher

Viele Digital-Kameras verfügen sogar über einen internen Speicher. Einem sogenannten batteriegepufferten Festspeicher. Meistens ist der interne Speicher in Bezug auf die Kapazität beschränkt (z.B. 16 MB) und nicht erweiterbar.

Immer mehr Kameramodelle verfügen über eingebauten Speicherplatz und zudem über Einschubslots für externe Speicherkarten. So können die Bilder zunächst intern abgespeichert werden und dann nachträglich auf die Speicherkarten verschoben werden. Besonders für Serien-Aufnahmen (z.B. in der Sport-, Action-, Tier- oder Modefotografie) ist ein interner Speicher sehr hilfreich, denn er erlaubt ein schnelles Speichern von Serienbildern.

 

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